Archival Descriptions

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Language of Description: German
  1. Simon Wiesenthal-Archiv, 1908-2015

    Das Simon Wiesenthal Archiv am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI-SWA) beherbergt die Archivbestände des 1963 vom Holocaust-Überlebenden Simon Wiesenthal in Wien gegründeten und geleiteten Dokumentationszentrums des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes (BJVN) und seiner Vorgängerorganisationen. Es enthält Originaldokumente aus dem Zweiten Weltkrieg, Korrespondenz mit Einzelpersonen und verschiedenen jüdischen und politischen Überlebendenorganisationen weltweit, Zeitschriften, Objekte und audiovisuelle Medien, die von Simon Wiesenthal und seinem Team über Jahrzehnte...

  2. Hausarchiv

    Hausarchiv der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

  3. Nachlässe

    Nachlässe der Zeitebenen Konzentrationslager, Sowjetisches Speziallager und Geschichte der Gedenkstätten

  4. Sammlungen

    Sammlungen der Zeitebenen Konzentrationslager, Sowjetisches Speziallager und Geschichte der Gedenkstätten

  5. Selekte

  6. Nachlass Theo Berger

    Das Fritz Bauer Institut erhielt den Nachlass Theo Berger im Jahr 2008 von einer Nichte Bergers. Theo Berger wurde am 08.01.1925 geboren. Seine Eltern waren Theo Berger (Senior) und Margarete Berger. Die Familie lebte in Frankfurt am Main, erst im Stadtteil Rödelheim, nach dem Zweiten Weltkrieg für eine kurze Zeit im Stadtteil Sachsenhausen und dann im Stadtteil Bornheim. Theo Berger machte eine Ausbildung zum Feinmechaniker bei der Hartmann & Braun AG. 1942 wurde er zum Reichsarbeitsdienst einberufen. Ab dem 15. März 1943 war er Mitglied der Waffen-SS und befand sich anschließend, wahr...

  7. Vorlass Jürgen Pieplow

    Jürgen Pieplow wurde 1935 in Rostock geboren. Nach dem Abitur begann er dort als Zeichner, Grafiker und Journalist der Regionalpresse zu arbeiten. Da ihm ein Studium in der DDR verwehrt wurde, ging er 1956 nach Westberlin und studierte dort an der Hochschule für Bildende Künste. Ab 1962 arbeitete er in Hamburg als Verlags- und Werbegrafiker, unter anderen bei Springer und dem Jahreszeiten-Verlag. Von 1971 bis 1977 war er bei der Aktion Sühnezeichen und weiteren christlichen Friedensdiensten als Gestalter und Referent für Öffentlichkeitsarbeit tätig. In den späten 1970er-Jahren machte er sic...

  8. Vorlass Johannes Warlo

    Im Jahr 2013 erhielt das Fritz Bauer Institut den Vorlass von OStA Johannes Warlo mit umfangreichen Unterlagen zu seiner Tätigkeit bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Der Vorlass besteht vor allem aus Dokumenten zu Ermittlungen wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen, insbesondere im Zusammenhang mit den sogenannten Euthanasiemaßnahmen des Dritten Reiches. Johannes Warlo wurde 1927 in Gleiwitz in Oberschlesien geboren. Vor dem Abschluss seiner Schullaufbahn wurde er als Reserveoffiziersanwärter zur Kriegsmarine einberufen. Im Jahr 1945 befand er sich einige Monate in...

  9. Nachlass Familie Brunner

    Die Familie Brunner war eine deutschsprachige jüdisch-tschechische Familie aus Saaz bzw. Žatec, nordwestlich von Prag. Hilde Brunner, geboren in Saaz am 20.11.1904 als Hildegard Lang, war eine erfolgreiche Violinistin. Seit ihrer Kindheit erhielt sie eine musikalische Ausbildung. Später wurde sie Schülerin an der Deutschen Musikakademie in Prag und dort unter anderem von Henri Marteau und Otakar Ševcik unterrichtet. Die Meisterklasse der Akademie schloss sie 1924 erfolgreich ab. Während und nach ihrer Ausbildung hatte sie viele Auftritte und Konzerte, teils gemeinsam mit ihrer Schwester Mar...

  10. Smlg NSDAP Auslandsorganisation Chile

    Die "NSDAP Auslandsorganisation Chile" wurde im Jahr 1931 gegründet und bestand bis 1945. Bei ihr handelte es sich um die Auslandsorganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. In der NSDAP/AO organisierten sich Reichsdeutsche, die im Ausland lebten und Mitglieder der Partei waren. Zu den Aufgaben der Auslandsorganisation zählte vor allem die ideologische Schulung ihrer Mitglieder. Die Provenienz der Sammlung ist ungeklärt. Ein der Sammlung beiliegendes Dokument weist nach, dass die Unterlagen 1989 oder 1990 in der Region um Valdivia erworben wurden. Der Vorbesitzer verä...

  11. Vorlass Heinz Düx

    Ende der 2000er-Jahre übergab Heinz Düx dem Fritz Bauer Institut in mehreren Abgaben Unterlagen aus seiner beruflichen und privaten Lebensführung. Heinz Düx wurde am 24.04.1924 in Marburg geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1942 bis 1948 Rechtswissenschaften an der dortigen Philipps-Universität. Unterbrochen wurde sein Studium in den Jahren 1944 und 1945 durch eine Arbeitsverpflichtung im Marburger Bahnbetriebswerk und einen Aufenthalt im Vogelsbergkreis um einer Zwangsverpflichtung zum Volkssturm zu entgehen. Nach Kriegsende trat Düx in die KPD ein und war Mitglied des Entnazifizieru...

  12. Nachlass Margarethe Weber

    Margarethe, auch Martha, Weber wurde am 11.09.1900 in Leverkusen-Wiesdorf geboren. Sie beendete am 31.03.1914 die Volksschule und wurde ab 1939 bei der I.G. Farbenindustrie AG im Werk Leverkusen als kaufmännische Angestellte in der Arbeiterannahme beschäftigt. Der Nachlass Margarethe Weber umfasst Lebensdokumente Margarethe Webers und ihrer Familie - insbesondere ihrer jüngeren Schwester Ilse Weber, die ebenfalls Angestellte der I.G. Farben AG war. Der Bestand enthält zahlreiche Dokumente betreffend die I.G. Farben, da neben Margarethe und Ilse Weber auch noch andere Familienmitglieder dort...

  13. Vorlass Gerhard Wiese

    Gerhard Wiese wurde am 26.08.1928 in Berlin geboren. Im Zuge seines Einsatzes als Flakhelfer geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Im Anschluss daran studierte er in Berlin und Frankfurt am Main Rechtswissenschaften. Nach seinem Staatsexamen war Gerhard Wiese zuerst in Fulda und ab 1961 bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main tätig. Ab 1962 war er an der Vorbereitung des Strafverfahrens gegen Mulka u. A. (4 Ks 2/63), dem sogenannten 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess und anschließend an dessen Durchführung beteiligt. In diesem Prozess vertrat er ...

  14. Nachlass Klaus Dylewski

    Der Nachlass Klaus Dylewski wurde dem Fritz Bauer Institut im Jahr 2013 von seiner Tochter übergeben. Klaus Dylewski wurde am 11.05.1916 in Finkenwalde im Kreis Stettin in Oberschlesien geboren. Seine Familie verstand sich als Polnisch. Sein Vater war Grubenarbeiter. Nach dem Abitur im Jahr 1935 begann er an der Technischen Hochschule Danzig Flugzeugtechnik zu studieren, wechselte dann aber zu Maschinenbau. Vorerst schloss er sein Studium nicht ab. Im Kontext zunehmender Spannungen zwischen dem Deutschen Reich und Polen trat er 1939 der SS-Heimwehr Danzig bei. Nach deren Eingliederung in di...

  15. Nachlass Jan Sehn

    Jan Sehn (1909-1965) wurde am 22.04.1909 in Tuszów Maly im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Er legte sein Abitur in Mielec ab und engagierte sich in der Jugendorganisation "Legion Mlodych" (Legion der Jungen) des Staatspräsidenten Józef Pilsudski. Anschließend studierte er an der Jagiellonen-Universität in Krakau Rechtswissenschaft. Nach seinem Abschluss im Jahr 1933 erhielt Sehn zunächst eine Stelle als Gerichtsreferendar, später als Assessor am Bezirksgericht Krakau. Während des Deutschen Überfalls im September 1939 nahm Sehn an der Verteidigung Polens teil. Anschließend wechselte er ...

  16. Nachlass Wilhelm Boger

    Der Nachlass Wilhelm Boger wurde dem Fritz Bauer Institut im Jahr 2012 von seiner Enkelin übergeben. Wilhelm Boger wurde am 19.12.1906 in Stuttgart geboren. Sein Vater war Kaufmann und auch Boger machte nach der mittleren Reife eine kaufmännische Lehre. Ab 1925 arbeitete er beim Deutschnationalen Handlungsgehilfenverband in Stuttgart. Während seiner Schulzeit war er in der NS-Jugend, der späteren Hitlerjugend, und bis Ende 1928 zudem im völkischen Artamanenbund aktiv. 1929 trat Boger der NSDAP und der SA bei. Ein Jahr später wechselte er zur SS. Zu Beginn des Jahres 1932 verlor er seine Ans...

  17. Vorlass Heimo Moßbauer

    Heimo Moßbauer wurde am 28.05.1941 in Judenburg in Österreich geboren. Er lebte lange in Frankfurt am Main und war hier als Cellist tätig. Der Vorlass Heimo Moßbauer umfasst nach Erschließung, Entmetallisierung und Umbettung sechs Archiveinheiten mit einem Gesamtumfang von 0,15 lfd. m. Er besaß bei der Übernahme keine innere Ordnung, so dass bei der Verzeichnung durch die Bearbeiterin Inga Steinhauser im Dezember 2022 eine komplette Neuordnung geschaffen werden musste. Diese orientiert sich an den "Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen" (RNA). Der Gesamtbestand besteht auss...

  18. Nachlass Peter Gingold

    Peter Gingold wurde am 08.03.1916 in Aschaffenburg in eine polnischstämmige, jüdische Familie geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Dort absolvierte er ab 1930 eine kaufmännische Lehre in einer Musikgroßhandlung. Er wurde Mitglied der Gewerkschaft Zentralverband Deutscher Angestellter (ZDA) und trat 1931 auch dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) bei. 1933 wurde er bei einer Razzia der SA verhaftet und floh anschließend mithilfe von Freunden über das Saarland nach Paris, wohin seine Familie bereits einige Monate zuvor emigriert war. In Frankreich war er weiterhin polit...

  19. Nachlass Hans Kugler

    Das Fritz Bauer Institut erhielt den Nachlass Hans Kugler im Juli 2021 von dessen Enkelin. Hans Kugler wurde am 04.12.1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er dort bis 1921 Wirtschaft. Anschließend wurde er Abteilungsleiter der Direktionsabteilung Farben der Farbwerke Hoechst. 1924 promovierte er und wurde noch im gleichen Jahr Prokurist der Farbwerke Hoechst und 1928 auch der I.G. Farben. 1929 war Kugler als Vertreter der I.G. Farben Mitbegründer des Drei-Sparten-Farbstoff-Kartells. 1934 wurde er zum Direktor der "Verkaufsgemeinschaft Farbstoffe" erna...

  20. Nachlass Thomas Harlan

    Der Nachlass Thomas Harlan wurde dem Fritz Bauer Institut im Jahr 2014 durch Harlans Testamentsvollstrecker und seinen Schwager übergeben. Der ursprünglich im Nachlass enthaltene Briefwechsel zwischen Fritz Bauer und Thomas Harlan wurde unmittelbar separiert und in den Nachlass Fritz Bauer aufgenommen. Ebenfalls im Jahr 2014 übergab die Schriftstellerin Liane Dirks die Korrespondenz zwischen Thomas Harlan und seiner Lebensgefährtin Krystyna Zywulska dem Fritz Bauer Institut als Depositum. Das Depositum wurde daraufhin Teil des Nachlasses Thomas Harlan. Thomas Harlan (1929-2010) wurde am 19....