Fliegerhorstkommandanturen und Flugplatzkommandos der Luftwaffe
Rozmiary i nośnik
337 AE6,9 lfm
Schriftgut
Biografia twórcy
Als Fliegerhorstkommandanten waren im Frieden und z.T.auch im 2. Weltkrieg die Kommandeure der auf den Flugplätzen stationierten fliegenden Verbände, Schulen oder Nachschubdienststellen bestellt. Seit dem 1.7.1939 stand ihnen für Ausbildung, Dienst-und Flugbetrieb, Dienstbereitschaft, Versorgung usw. ein Stabsoffizier des Fliegerhorstes zur Seite, soweit nicht hauptamtliche Fliegerhorstkommandanten eingesetzt wurden. Die von der Luftwaffe betriebenen Flugplätze bildeten den wesentlichen Teil der Fliegerbodenorganisation, deren Aufgabe es war, den fliegenden Verbänden geeignete Flugplätze zum Starten und zum Landen anzubieten, für die Verpflegung und Unterbringung der Truppe zu sorgen und die Wartung, Munitionierung sowie die Instandsetzung der Flugzeuge sicherzustellen.
Zakres i treść
Wenn man berücksichtigt, dass es nach einer Zusammenstellung der OKL-Abteilung, Luftwaffen-Bodenorganisation vom Mai 1945 im Reichsgebiet, einschließlich des Raumes Böhmen und Mähren, 688 Flugplätze gegeben hat und dass bei Beginn der Invasion im Westen ca. 100 einsatzbereite Flugplätze zur Verfügung standen, so
sind, einschließlich der Plätze in den übrigen besetzten Gebieten, grob geschätzt, insgesamt ca. 1.500 Flugplätze von der Luftwaffe betrieben worden. Verglichen damit stellt das erhalten gebliebene Schriftgut von 157 Kommandanturen und Platzkommandos mit rund 300 Archivalieneinheiten nur einen verschwindend geringenTeil der ursprünglichen Überlieferung dar. Von den einzelnen Dienststellen sind in aller Regel nur Splitterunterlagen - vor allem Befehle, Meldungen, Berichte, Richtlinien und Pläne - vorhanden. Diese können dennoch einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Kommandanturen vermitteln, sofern ergänzende Bestände - hier sind insbesondere die Flughafenbereichskommandos (RL 20), die Luftgaukommandos (RL 19) und die Luftzeuggruppen (RL 24) zu nennen - mit herangezogen werden.
Eine Ausnahme bilden die Kriegstagebücher und Anlagen der Fliegerhorstkommandantur A 208/XII in Tours von 1941-1943 , die mit 15 Aktenbänden eine kontinuierliche Überlieferung darstellen. Ferner sind noch die Luftlageberichte der Fliegerhorstkommandantur List/Sylt von 1939-1945 mit fünf Archivalieneinheiten hervorzuheben.
Pomoce informacyjne
Online-Findbuch 2003
Źródła
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