Fliegerhorstkommandanturen und Flugplatzkommandos der Luftwaffe

Identyfikator
RL 21
Język opisu
niemiecki
Daty
1 Jan 1936 - 31 Dec 1945
Poziom opisu
Zespół archiwalny
Źródło
Partner EHRI

Rozmiary i nośnik

337 AE6,9 lfm

Schriftgut

Biografia twórcy

Als Fliegerhorstkommandanten waren im Frieden und z.T.auch im 2. Weltkrieg die Kommandeure der auf den Flugplätzen stationierten fliegenden Verbände, Schulen oder Nachschubdienststellen bestellt. Seit dem 1.7.1939 stand ihnen für Ausbildung, Dienst-und Flugbetrieb, Dienstbereitschaft, Versorgung usw. ein Stabsoffizier des Fliegerhorstes zur Seite, soweit nicht hauptamtliche Fliegerhorstkommandanten eingesetzt wurden. Die von der Luftwaffe betriebenen Flugplätze bildeten den wesentlichen Teil der Fliegerbodenorganisation, deren Aufgabe es war, den fliegenden Verbänden geeignete Flugplätze zum Starten und zum Landen anzubieten, für die Verpflegung und Unterbringung der Truppe zu sorgen und die Wartung, Munitionierung sowie die Instandsetzung der Flugzeuge sicherzustellen.

Zakres i treść

Wenn man berücksichtigt, dass es nach einer Zusammenstellung der OKL-Abteilung, Luftwaffen-Bodenorganisation vom Mai 1945 im Reichsgebiet, einschließlich des Raumes Böhmen und Mähren, 688 Flugplätze gegeben hat und dass bei Beginn der Invasion im Westen ca. 100 einsatzbereite Flugplätze zur Verfügung standen, so

sind, einschließlich der Plätze in den übrigen besetzten Gebieten, grob geschätzt, insgesamt ca. 1.500 Flugplätze von der Luftwaffe betrieben worden. Verglichen damit stellt das erhalten gebliebene Schriftgut von 157 Kommandanturen und Platzkommandos mit rund 300 Archivalieneinheiten nur einen verschwindend geringenTeil der ursprünglichen Überlieferung dar. Von den einzelnen Dienststellen sind in aller Regel nur Splitterunterlagen - vor allem Befehle, Meldungen, Berichte, Richtlinien und Pläne - vorhanden. Diese können dennoch einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Kommandanturen vermitteln, sofern ergänzende Bestände - hier sind insbesondere die Flughafenbereichskommandos (RL 20), die Luftgaukommandos (RL 19) und die Luftzeuggruppen (RL 24) zu nennen - mit herangezogen werden.

Eine Ausnahme bilden die Kriegstagebücher und Anlagen der Fliegerhorstkommandantur A 208/XII in Tours von 1941-1943 , die mit 15 Aktenbänden eine kontinuierliche Überlieferung darstellen. Ferner sind noch die Luftlageberichte der Fliegerhorstkommandantur List/Sylt von 1939-1945 mit fünf Archivalieneinheiten hervorzuheben.

Pomoce informacyjne

  • Online-Findbuch 2003

Powiązanie z innymi materiałami

  • RL 2-III Generalquartiermeister (Organisationsbefehle)

  • RL 2 III/367-373 Verfügungen betr. Fliegerhorstkommandanturen

  • RL 2 III/39 Gliederung der Bodenorganisation im Luftkreis VI

  • RL 4, darin General der Fliegerbodenorganisation und des Flugbetriebes

  • RL 19 Territoriale Kommandobehörden (Luftkreis- und Luftgaukommandos)

  • RL 20 Flughafenbereichskommandos

  • RL 24 Luftzeuggruppen

  • RL 22 Fliegertechnische Dienste

  • RW 43 Reichsstelle für Landbeschaffung

  • MSg 2 Militärgeschichtlicher Sammlungsbestand

  • PH 9-XV/3 Lagepläne sämtlicher Fliegerhorste des deutschen Heeres (hrsg. 1918)

Źródła

  • RLD 3/ g. 90/1, Die Versorgung der Luftwaffe im Kriege, 1938

  • RLD 3/ g. 5/, Der Flugbetrieb der Luftwaffe, Ausgabe Juni 1943

  • RLD 3/1201, Der Dienstbetrieb der Fliegerverbände beim Einsatz auf E-Häfen und Fliegerhorsten, Ausgabe 1940

  • Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 24

  • Aufklärungsgeschwader 51 Immelmann: Garnison Eschbach - Fliegerhorst Bremgarten. Koblenz (u.a.) 6. Aufl. 1983

  • Bader, Georg und Detlev Graß: Militärflugplatz. Berlin 1987

  • Best, Peter B. und Andreas Gerlof: Flugplatz Gatow. Berlin 1998

  • Böhm, Klaus: Flughafenbereiche, Fliegerhorste, Flugplätze 1939-1945. Einsatzorte und Einsatzzeiten dargestellt anhand der Feldpostnummern. Bönstrup 1998

  • Braatz, Kurt: Schafsweide. Deutsche Geschichte auf dem Luftwaffen-Einsatzhafen Zellhausen 1937-1945. Wang 2001

  • Bukowski, Helmut und Christel Trilus: Fliegerhorst Schönwalde/Berlin. Wölfersheim-Berstadt 1999

  • Fliegerhorst Wunstorf. Der Fliegerhorst des Dritten Reichs. Hrsg. Stadt Wunstorf 1995

  • Flugplatz Bitburg. Militärstandort und Wirtschaftsfaktor einer Region. Entstehung, Entwicklung, Schließung, Konversion .Air base Bitburg. (Hrsg.) Zweckverband Flugplatz Bitburg, 1. Aufl. 1998

  • Zapf, Jürgen: Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945. Und was davon übrig blieb. Mehrbändige Reihe. Zweibrücken 2001 ff.

  • Freund, Gerhard: Der Fliegerhorst Gelnhausen-Rothenbergen 1935-1945 und der Luftkampf über dem Kinzigtal. Dokumentation. 2. Aufl. Steinau 1997

  • Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

  • Matiello, Gianfranco und Joachim Streit: Fliegerhorstkommandanturen und Flugplätze der deutschen Luftwaffe 1935-1945. Einsatzorte und Einsatzzeiten. Osnabrück 2000

  • Mohn, Johannes (Hrsg.): Werneuchen - die Geschichte eines Fliegerhorstes in Brandenburg. Köln 1998

  • Ries, Karl und Wolfgang Dierich: Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe. Planskizzen 1935-1945. 2. Aufl. Stuttgart 1996

  • Stärk, Hans: Fassberg. Geschichte des Fliegerhorstes und des gemeindefreien Bezirks Faßberg in der Lüneburger Heide. Selbstverlag 1971

Informacje dotyczące procedury

  • This fonds was selected by EHRI from their holding guide, based on date range and subject

  • Bundesarchiv

Tematy

Niniejszy opis pochodzi bezpośrednio z usystematyzowanych danych dostarczonych EHRI przez instytucję partnerską. Instytucja przechowująca zbiór uznaje ten opis za dokładne odzwierciedlenie zasobów archiwalnych, do których odwołuje się w momencie przekazywania danych.