112. Infanterie-Division
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118 AE5,9 lfm
Schriftgut
Biografia twórcy
Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 6, Seite 239-240, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
- Infanterie-Division
(WK XII, E 110 Mannheim)
10.12.1940 auf dem Truppenübungsplatz Baumholder als Division 12. Welle aus einem Drittel der 34. Inf. Div. (Koblenz) und Abgaben der in die 15. Pz. Div. umgegliederten 33. Inf. Div. (Darmstadt), beide WK XII:
Inf. Rgt. 110 I.-III. aus I. und II./110 (33. ID)
Inf. Rgt. 256 I.-III. aus III./80 und III./107 der 34. Inf. Div. und Stab/Grz. Inf. Rgt. 127 (Fest. Rgt. C)
Inf. Rgt. 258 I.-III. aus III./110 (33. ID), III./253 (34. ID) und I./356 (fr. 228.ID, WKI)
Art. Rgt. 86 I.-IV. aus II./34 (34. ID), I./33 (33. ID) und I./69 (33. ID)
Div. Einheiten 112 (aber Aufkl. Abt. 120).
Das III./Inf. Rgt. 258 wurde Mai 1941 nach Afrika abgegeben und bildete dort später das II./Schützen-Rgt. 155. Am 2. November 1943 wurde die Division aufgelöst; der Stab bildete den Stab der Korps-Abt. B, die Infanterie die Div. Gruppe 112 bei dieser; auch die Div. Truppen traten zur Korpsabt. B über.
Unterstellung:
1940
Dez.: L; 2. Armee; "C"; Heimat; Baumholder
1941
Jan./Feb.: L; 2. Armee; "C"; Heimat; Baumholder
März: LV; 2. Armee; "C"; Heimat; Baumholder
Apr.: LV; 11. Armee; "C"; Heimat; Baumholder
Mai/Juni: 2. Pz. Armee; Heimat; im WK XII
Juli: XXXV; z. Vfg. OKH; Osten; im Anmarsch
Aug.: XII; 2. Armee; Mitte; Osten; Bobruisk
Sept.: XXXV; 2. Armee; Mitte; Osten; Kiew
Okt.: z. Vfg.; 2. Armee; Mitte; Osten; Brjansk
Nov./Dez.: LIII; 2. Pz. Armee; Mitte; Osten; Stalinogorsk
1942
Jan./Dez.: LIII; 2. Pz. Armee; Mitte; Osten; Brjansk, Orel
1943
Jan./Juni: LIII; 2. Pz. Armee; Mitte; Osten; Brjansk, Orel
Juli: z. Vfg.:2. Pz. Armee; Mitte; Osten; Brjansk, Orel
Aug. (Reste): XXIII; 2. Pz. Armee; Mitte; Osten; Orel
Sept. (Kgr.): XXIV; 4. Pz. Armee; Süd; Osten; Belgorod
Okt. (Kgr.); XXXXVIII; 8. Armee; Süd; Osten; Kiew
1943
Nov.: XXIV; 4. Pz. Armee; Süd; Osten; Kiew
Dez.: siehe Korps-Abt. B
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
- Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
- Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
- Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
- Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
- Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
- Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
(Skizze des Divisionsweges RH 26_112 Bl.1 jpg)
Dzieje zespołu
Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Aus diesen erhalten gebliebenen Verzeichnissen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 KTB von Divisionen eingereicht, diese jedoch nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet wurden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, entstanden bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Ib-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben wurden. Dieses Aktenmaterial wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Studiengruppe der US-Historical-Division.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Fällen in größerem Umfang überliefert, nämlich für die 7., 10., und 17. Infanterie-Division, die alle drei im Wehrkreis VII (München) bzw. im 1937 eingerichteten Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet waren.
Zakres i treść
Ia: Kriegstagebuch von Mitte Dez. 1940 bis Ende Sept. 1943.
Ib: Kriegstagebuch von Mitte Dez. 1940 bis Ende Sept. 1943.
Ic: Tätigkeitsbericht von Mitte Dez. 1940 bis Ende Aug. 1943.
IIa: Tätigkeitsbericht von Ende Juni 1941 bis EndeSept. 1943.
Źródła
RHD 62
Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 66
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Informacje dotyczące procedury
Findbuch
Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 überarbeitet.
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Bundesarchiv