111. Infanterie-Division

Identyfikator
RH 26-111
Język opisu
niemiecki
Daty
1 Jan 1940 - 31 Dec 1942
Poziom opisu
Zespół archiwalny
Źródło
Partner EHRI

Rozmiary i nośnik

67 AE2,7 lfm

Schriftgut

Biografia twórcy

Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 6, Seite 110-111, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.

  1. Infanterie-Division

(WK XI, E 191 Hildesheim)

6.11.1940 als Division 12. Welle im Raum Fallingbostel, WK XI, mit:

Inf. Rgt. 50 I.-III. FStO Landsberg/Warthe (3. ID)

Inf. Rgt. 70 I.-III. FStO Homburg/Saar (36. ID)

Inf. Rgt. 170 I.-III. neu gebildet aus Fest. Rgt. D (Stab I., II.) und III./70

Art. Rgt. 117 I.-IV. neu gebildet

Div. Einheiten 111 (aber Aufkl. Abt. 117).

Die Inf. Rgt. 50 und 70 waren als dritte Regimenter durch Umbildung ihrer Divisionen auf Inf. Div. (mot.) frei geworden und hatten ihr II. bzw. III. Btl. neu gebildet. Das Artillerie-Rgt. wurde neu gebildet (Stab und I. Abt.), die II. aus II./AR 36 (FStO Kaiserslautern, WK XII), III. (Stab) aus III./Art. Rgt. 150 (50. ID, WK III), IV. aus I./AR 55 (FStO Hildesheim, bisher 19. ID); auch Pz. Jg. Abt., Aufkl. Abt., Pi. Btl. und Nachr. Abt. rekrutierten sich zu 2/3 aus Abgaben bestehender Divisionen.

Das Art. Rgt. erhielt am 1.6.1942 zwei Werfer-Batterien und wurde umgegliedert. Am 4.5.1943 wurden die aufgelösten Btle. I./50, I./70 und II./117 durch I. und II./Gren. Rgt. 360 und I./Gren-Rgt. 375 der 444. und 454. Sicherungsdivision ersetzt, diese Btle. aber im Herbst bei Umbildung der Division auf eine Div. n. A. 44 wieder aufgelöst.

Gren. Rgt. 50 II., III.

Gren. Rgt. 70 II., III.

Gren. Rgt. 117 I., III.

Div. Füs. Btl. (A. A.) 111

Art. Rgt. 117 I.-IV.

Div. Einheiten 111

Die Division wurde im Mai 1944 in Sewastopol vernichtet; der Stab wurde 26.6.1944 zur Aufstellung der Stabes der 226. ID (27. Welle) in Frankreich verwandt. Aus den Festlandteilen und dem zu einem Feldausbildungsregiment erweiterten Feldersatzbattailon bildete die Hgr. Südukraine ein Grenadier-Rgt., das sie mit der Nr. 111 bezeichnete, obwohl es bereits ein Rgt. gleicher Nummer bei der 35. Inf. Division gab. Aus diesem Rgt. bildeten am 27.7.1944 die Reste von Rgt. 50 und 117 ein Grenadier-Rgt. 50 neu, während die Reste von 70 als II./866 in die 161. Div. eingegliedert wurden. Im August gingen auch sie in Bessarabien verloren. Die Division wurde nicht wieder aufgestellt.

Unterstellung:

1940

Nov./Dez.: LII; 11. Armee; "C"; Heimat; Fallingbostel

1941

Jan./Apr.: LII; 11. Armee; "C"; Heimat; Fallingbostel

Mai: XXIX; 6. Armee; "A"; Osten; Polen

Juni: XXIX; 6. Armee; Süd; Osten; Dubno

Juli: LV; 6. Armee; Süd; Osten; Shitomir

Aug.: XXXIV; 6. Armee; Süd; Osten; Kiew

Sept.: LI; 6. Armee; Süd; Osten; Kiew

Okt.: z. Vfg.; 6. Armee; Süd; Osten; Kiew

Nov.: z. Vfg.; 17. Armee; Süd; Osten; Poltawa

Dez.: IV; 17. Armee; Süd; Osten; Donez (Schachty)

1942

Jan./Mai: LII; 17. Armee; Süd; Osten; Donez

Juni: IV; 17. Armee; Süd; Osten; Donez

Juli: LII; 17. Armee; Süd; Osten; Rostow

Aug.: LII; 17. Armee; "A"; Osten; Kaukasus

Sept./Dez.: LII; 1. Pz. Armee; "A"; Osten; Kaukasus

1943

Jan.: LII; 1. Pz. Armee; "A"; Osten; Kaukasus

Feb.: z. Vfg.; 4. Pz. Armee; Don; Osten; Rostow

März: z. Vfg.; Hollidt; Süd; Osten; Taganrog

Apr.: XXIV; 6. Armee; Süd; Osten; Taganrog

Mai/Juni: Recknagel; 6. Armee; Süd; Osten; Taganrog

Juli/Sept.: XXIX; 6. Armee; Süd; Osten; Taganrog

Okt.: XXXXIV; 6. Armee; "A"; Osten; Melitopol

Nov. (Kgr.): XXIX; 1. Pz. Armee; Süd; Osten; Nikopol

Dez.: IV; 1. Pz. Armee; Süd; Osten; Nikopol

1944

Jan./Feb.: IV; 6. Armee; Süd; Osten; Nikopol

März: XVII; 6. Armee; "A"; Osten; Krim (Perekop)

Apr. (Reste): V; 17. Armee; Südukr.; Osten; Sewastopol

Mai (Reste): z. Vfg.; Südukr.; Osten; Bessarabien

Anmerkung:

Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:

1940

  1. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.

1941

  1. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.

1942

  1. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.

1943

  1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.

1944

  1. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)

1945

  1. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai

Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.

(Skizze des Divisionsweges RH 26_111 Bl.1 jpg)

Dzieje zespołu

Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Aus diesen erhalten gebliebenen Verzeichnissen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 KTB von Divisionen eingereicht, diese jedoch nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet wurden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, entstanden bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Ib-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben wurden. Dieses Aktenmaterial wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Studiengruppe der US-Historical-Division.

Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Fällen in größerem Umfang überliefert, nämlich für die 7., 10., und 17. Infanterie-Division, die alle drei im Wehrkreis VII (München) bzw. im 1937 eingerichteten Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet waren.

Zakres i treść

Ia: Kriegstagebuch von Ende Okt. 1940 bis Mitte Dez. 1941.

Ib: Kriegstagebuch von Mitte Jan. bis Mitte Dez. 1941.

Ic: Tätigkeitsbericht von Mitte Apr. 1941 bis Ende Dez. 1942.

IIa: Tätigkeitsbericht von Mitte Mai bis Ende Dez. 1941.

Powiązanie z innymi materiałami

  • RH 7 OKH/Heerespersonalamt, Verleihungslisten KVK und EK

  • RH 15 OKH/Allgemeines Heeresamt, RH 15/338 Gefechtsberichte von März - Mai 1944

  • RW 60 Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht, 1 Liste (1944) des Divisionsgerichts

  • PERS 15 Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht, Verfahrensakten des Divisionsgerichts

  • ZA 1 US-Historical Division / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer, ZA 1/1297 Einsatz am Mius 1943

  • MSG 3 MSG 3-414/1Mitteilungsblatt des Traditionsverbandes

  • N 385 Nachlass Otto Stape

  • Hingewiesen sei noch auf die Erkennungsmarken-Verzeichnisse und Verlustlisten (Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin).

Źródła

  • RHD 62

  • Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 66

  • Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

  • Musculus, Friedrich: Geschichte der 111. InfanterieDivision 1940 - 1944. Hamburg 1980

  • Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20. Bde. Osnabrück 1967 ff.

Informacje dotyczące procedury

  • Findbuch

  • Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 überarbeitet.

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  • Bundesarchiv

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