Gemeinschaft Studentischer Verbände

Identyfikator
R 128
Język opisu
niemiecki
Daty
1 Jan 1933 - 31 Dec 1936
Poziom opisu
Zespół archiwalny
Źródło
Partner EHRI

Rozmiary i nośnik

Schriftgut

Biografia twórcy

Im Dezember 1934 gründeten sechs Mitgliedsverbände, darunter die Deutsche Burschenschaft, den Völkischen Waffenring; in der Gründungserklärung wurde die bedingungslose Verwirklichung nationalsozialistischer Grundsätze gefordert. Als Gegenmaßnahme gründeten darauf hin 13 Verbände im Januar 1935 die Gemeinschaft Studentischer Verbände (GStV). Der GStV bekannte sich zur "Erhaltung und Stärkung der Werte des deutschen Korporationsstudentums" und verpflichtete sich gleichzeitig, durch "stetige innere Erziehungsarbeit immer mehr in den nationalsozialistischen Staat hineinzuwachsen" (Gründungsaufruf vom 12.1.1935). Hans Heinrich Lammers, der Chef der Reichskanzlei, wurde zum Führer ernannt. Im Mai 1935 hatten sich bereits 19 Verbände mit 900 Korporationen und etwa 180.000 Mitglieder angeschlossen. Über die Frage der Entfernung "nichtarischer" Verbandsmitglieder, insbesondere im Kösener SC, und eine sich anschließende öffentlich geführte Kampagne gegen die Korporationen trat Lammers im September 1935 als Führer der GStV zurück. Wenige Tage später löste sich die GStV auf.

Stand: Dezember 2003

Dzieje zespołu

Im Dezember 1934 gründeten sechs Mitgliedsverbände, darunter die Deutsche Burschenschaft, den Völkischen Waffenring; in der Gründungserklärung wurde die bedingungslose Verwirklichung nationalsozialistischer Grundsätze gefordert. Als Gegenmaßnahme gründeten darauf hin 13 Verbände im Januar 1935 die Gemeinschaft Studentischer Verbände (GStV). Der GStV bekannte sich zur "Erhaltung und Stärkung der Werte des deutschen Korporationsstudentums" und verpflichtete sich gleichzeitig, durch "stetige innere Erziehungsarbeit immer mehr in den nationalsozialistischen Staat hineinzuwachsen" (Gründungsaufruf vom 12.1.1935). Hans Heinrich Lammers, der Chef der Reichskanzlei, wurde zum Führer ernannt. Im Mai 1935 hatten sich bereits 19 Verbände mit 900 Korporationen und etwa 180.000 Mitglieder angeschlossen. Über die Frage der Entfernung "nichtarischer" Verbandsmitglieder, insbesondere im Kösener SC, und eine sich anschließende öffentlich geführte Kampagne gegen die Korporationen trat Lammers im September 1935 als Führer der GStV zurück. Wenige Tage später löste sich die GStV auf.

Źródła

  • Michael Grüttner, Studenten im Dritten Reich.- Paderborn, 1995

Informacje dotyczące procedury

  • Vorläufiges Verzeichnis (1961/1970)

  • This fonds was selected by EHRI from their holding guide, based on date range and subject

  • Bundesarchiv

Tematy

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