Verband technisch-keramischer Fabriken

Identyfikator
R 10-XI
Język opisu
niemiecki
Alternatywne identyfikatory
  • Rep. 337 - III
  • R 119 II
Daty
1 Jan 1919 - 31 Dec 1945
Poziom opisu
Zespół archiwalny
Źródło
Partner EHRI

Rozmiary i nośnik

122 AE

Schriftgut

Biografia twórcy

Der Verband deutscher elektrotechnischer Porzellanfabriken wurde durch einen Erlass des RWM vom 12. Apr. 1943 in den Verband technisch-keramischer Fabriken umgewandelt. Gleichzeitig wurde die Vereinigten Hochspannung-Isolatorenwerke GmbH im Rahmen der Kartellvereinfachung mit Wirkung vom 1. Apr. 1943 mit dem Verband technisch-keramischer Fabriken vereinigt. Rechtliche Grundlagen dieses Zwangszusammenschlusses waren durch die Marktaufsichtsverordnung vom 20. Okt. 1942 gegeben.

Nachdem sich bereits im Juli 1942 der Verband deutscher Steatitfabriken e.V. Nürnberg dem Verband deutscher elektrotechnischer Porzellanfabriken angeschlossen hatte, waren damit alle Herstellerfirmen, die bisher den drei Verbänden angehört hatten, in einem Verband zusammengefasst. Die Wirtschaftsgruppe Keramische Industrie entschied in Zweifelsfällen, ob ein Erzeugnis in das Gebiet der technischen Keramik fiel.

Entsprechend der früheren Gliederung wurde jedoch eine Aufteilung der Geschäftsstelle des neu gegründeten Verbandes in verschiedene Büros beibehalten. Diese befanden sich in Berlin W 30, Viktoria-Luise Platz 7, Berlin-Schöneberg, Innsbrucker Str. 14/14 und Nürnberg, Josephsplatz 20.

Die Aufgaben des Verbandes sind in § 2 der Satzung des Verbandes technisch-keramischer Fabriken definiert:

Die Verband hat die Aufgabe, eine umfassende Marktregelung auf dem Gebiet der technischen Keramik durchzuführen; insbesondere wird er auf folgenden Gebieten tätig sein:

a) Regelung der Preise für das In- und Ausland

b) Festsetzung einheitlicher Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

c) Vereinbarungen mit Händlern und sonstigen Abnehmern

d) Vereinbarungen mit Unternehmungen und Zusammenschlüssen in anderen Ländern

e) Förderung neuer technischer Verfahren und leistungssteigernden Maßnahmen

f) Erfahrungsaustausch und Interessenausgleich zwischen den Mitgliedern

g) gemeinsame Auswertung von Patenten und Lizenzen aller Art

h) Erfüllung von Aufgaben, die dem Verband durch eine amtliche Stelle oder die zuständige Gliederung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft zugewiesen werden.

Geschäftsführer des Verbandes waren Dr. Fritsche und Dr. Demuth, die in dieser Funktion schon als Geschäftsführer des Verbandes deutscher elektrotechnischer Porzellanfabriken tätig gewesen waren.

Auf der ersten Sitzung des Verwaltungsrats am 18. Nov. 1943 wurden Aufgaben des Verbandes auf Ausschüsse übertragen. Die Aufgabe des Verwaltungsrats bestand darin, die Tätigkeit der Ausschüsse aufeinander abzustimmen sowie entscheidend und beratend einzugreifen. Folgende Ausschüsse wurden gebildet oder waren geplant: Ausschuss für Hochspannungsmaterial, Niederspannungsmaterial, Steatit, Hochfrequenz, Poröse Artikel, Chemisch-technisches Material, Gas-Acetylen und Vereinheitlichung der Verkaufs- und Lieferbedingungen.

Im Apr. 1943 wurde der Verband technisch-keramischer Fabriken auf Anordnung XVI /43 des Reichsbeauftragten für Glas, Keramik und Holzverarbeitung als Bewirtschaftungsstelle im Lenkungsbereich Keramik eingesetzt. Im Juli 1943 wurde der Verband ebenfalls als Bewirtschaftungsstelle der Überwachungsstelle beim Ministerium für Wirtschaft und Arbeit im Protektorat Böhmen und Mähren bestimmt. Während der Sonderring "Technische Keramik" für alle technisch-keramischen Erzeugnisse die Tätigkeit als Bewirtschaftungsstelle ausübte, war der Verband lediglich für Porzellan-Radiatoren zuständig.

Dzieje zespołu

Bestandsgeschichte

Im Bestand R 10 XI sind die drei marktregelnden Einrichtungen der technisch-keramischen Industrie unter der Schlussprovenienz Verband technisch-keramischer Fabriken zusammengefasst. Neben dem bereits genannten Verband technisch-keramischer Fabriken handelt es sich um den Verband deutscher elektrotechnischer Porzellanfabriken und die Vereinigten Hochspannungs-Isolatoren Werke GmbH.

Die Akten des Verbandes technisch-keramischer Fabriken und der beiden Vorprovenienzen wurden 1969 vom Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem an das Bundesarchiv Koblenz abgegeben. Der Bestand, der zunächst unter der Bezeichnung R 119 II geführt wurde, erhielt bei der Neuverzeichnung 1983 die Bestandssignatur R 10 XI.

Archivische Bewertung und Bearbeitung

Bei der Verzeichnung standen Hilfsmittel wie Aktenpläne oder detaillierte Aktenverzeichnisse nicht zur Verfügung. Aktenzeichen waren ebenfalls nicht vorhanden. Zirka ein Drittel der ursprünglich vorhandenen 178 Bände konnte kassiert werden: v.a. Doppel- und Mehrfachstücke und Akten geringeren Aussagewertes (Einzelfallakten, Routinekorrespondenz, Angelegenheiten der Dienststellenverwaltung). Der archivwürdige Teil des Bestandes besteht nunmehr aus 122 Nummern. Die Klassifikation erfolgte zunächst nach den aktenführenden Stellen. Die Akten des Verbandes technisch-keramischer Fabriken einschließlich der Vorprovenienz Verband deutscher elektrotechnischer Porzellanfabriken wurden wegen des größeren Umfangs weiterhin in Sachgruppen gegliedert.

Zakres i treść

Bei ca. 90 % des Bestandes handelt es sich um Akten des Verbandes deutscher elektronischer Porzellanfabriken e.V. bzw. um fortgeführte Akten des Verbandes technisch-keramischer Fabriken. Akten der Vereinigte Hochspannungs-Isolatoren-Werke GmbH liegen nur in geringem Umfang (20 Ordner) vor. Diese stellen jedoch einen relativ geschlossenen Komplex dar und bilden einen eigenen Klassifikationspunkt.

Akten des Steativerbandes sind nicht vorhanden.

Informacje dotyczące procedury

  • Findbuch (1986)

  • This fonds was selected by EHRI from their holding guide, based on date range and subject

  • Bundesarchiv

Tematy

Niniejszy opis pochodzi bezpośrednio z usystematyzowanych danych dostarczonych EHRI przez instytucję partnerską. Instytucja przechowująca zbiór uznaje ten opis za dokładne odzwierciedlenie zasobów archiwalnych, do których odwołuje się w momencie przekazywania danych.