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        <titleproper>Auffanglager Breendonk</titleproper>
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        <publisher>Arolsen Archives: International Center on Nazi Persecution </publisher>
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          <p>This encoded description is derived from structured data provided to EHRI by a partner institution but may differ in structure and/or content from its source. The collection holding institution considers this description as an accurate reflection of the archival holdings to which it refers at the moment of data transfer.</p>
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      <unittitle encodinganalog="3.1.2">Auffanglager Breendonk</unittitle>
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902

Originale, Fotokopien</physdesc>
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        <corpname>Arolsen Archives: International Center on Nazi Persecution </corpname>
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      <p><![CDATA[Die Sammlung enthält v.a.: Liste ehemaliger Häftlinge, Wachbücher, Berichte über KL Breendonk, Korrespondenz betr. Ernährung der Häftlinge Geschichte des Auffanglagers Breendonk 1940-1944: Das Fort Breendonk wurde 1906 als Teil des Verteidigungsgürtels um Antwerpen errichtet. Am Anfang des Ersten Weltkriegs erlitt es schwere Zerstörungen und wurde in der Zwischenkriegszeit als Festung der belgischen Armee genutzt. Wenige Monate nach der Kapitulation Belgiens am 28. Mai 1940 erhielt die Festung die Funktion eines Gefängnisses und Auffanglagers, welches bis zur Befreiung im September 1944 insgesamt etwa 3.000 bis 3.600 Häftlinge durchliefen. Die Mehrheit der Gefangenen setzte sich aus Mitgliedern kommunistischer Widerstandsgruppen und anderer politischer Gegner sowie Bürger der Sowjetunion, die sich in Belgien aufhielten, zusammen. Viele von ihnen wurden in dem Lager durch Folter, Hinrichtungen und den rauen Lebensbedingungen ermordet oder in andere Konzentrationslager - zum Beispiel nach Buchenwald und Neuengamme – gebracht. Die erste Inhaftierung jüdischer Häftlinge erfolgte im September 1940. Sie wurden bis 1942 von den anderen Insassen getrennt untergebracht und anschließend zunächst in das Sammellager in Mechelen (frz.: Malines) verschleppt. Von dort aus erfolgte ihre Deportation in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Zuge der herannahenden alliierten Truppen kam es im August 1944 zur „Evakuierung“ Breendonks durch die deutschen Wachmannschaften. Die verbliebenen Gefangenen kamen in das Sammellager in Mechelen, von wo sie nach Deutschland und Polen weiterdeportiert wurden. Quelle: http://www.memorialmuseums.org/denkmaeler/view/106/Nationale-Gedenkstätte-Fort-Breendonk [Stand 01.08.2012] und http://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10005423 [Stand 01.08.2012].]]></p>
    </scopecontent>
    <arrangement encodinganalog="3.3.4">
      <p><![CDATA[1.1.4.0 Allgemeine Informationen Konzentrationslager Breendonk 1.1.4.1 Listenmaterial Breendonk 1.1.4.5 Nummernkartei Breendonk]]></p>
    </arrangement>
    <altformavail encodinganalog="3.5.2">
      <p><![CDATA[Digitale Kopien der ITS Sammlung: Dokumentations- und Forschungszentrum über den Widerstand, Luxemburg,, Französisches Nationalarchiv, Paris,, Institut für nationales Gedenken, Warschau,, Staatsarchiv Belgien,, USHMM, Washington,, Wiener Library, London,, Yad Vashem, Jerusalem]]></p>
    </altformavail>
    <originalsloc encodinganalog="3.5.1">
      <p><![CDATA[u.a.: World Jewish Congress, London,, Bundesarchiv Koblenz]]></p>
    </originalsloc>
    <otherfindaid encodinganalog="3.4.5">
      <p><![CDATA[Katalog der Konzentrationslager-Dokumente, die sich bei dem International Tracing Service Allied High Commission for Germany befinden. Hrsg. v. d. Allied High Commission for Germany (HIOG), Bad Arolsen 1951. Catalogue of Concentration Camp Records held by the International Tracing Service, ed. Allied High Commission for Germany, Bad Arolsen 1951. In der Nummernkartei (x.x.x.5) wurden alle Hinweiskarten der Konzentrationslagerbestände nach Häftlingsnummern sortiert, es sind Duplikate der Namenkarten der ZNK Datenbank, die durch Ordnernummer und Seitenzahl den Bezug zum Dokument herstellen. Die Nummernkartei enthält sehr viele Dokumente ohne Namen. Durch die Nummernkartei sind die Dokumente nach Häftlingsnummern der verschiedenen Konzentrationslager erschlossen. Namen sind in der Zentralen Namenskartei (ZNK) des ITS recherchierbar]]></p>
    </otherfindaid>
    <custodhist encodinganalog="3.2.3">
      <p><![CDATA[Die Sammlungen des ITS wurden entsprechend den Anforderungen seiner ursprünglichen Aufgabe, als Such- und Anlaufstelle für Überlebende und Angehörige von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung, angelegt. Die aufzunehmenden Dokumente wurden nach ihrem Erfassungsdatum chronologisch registriert. Die bestehende Ordnung der Konzentrationslagerbestände nach dem Pertinenzprinzip ist somit als Teil der Entwicklungen innerhalb der Organisationsstruktur des Suchdienstes zu verstehen. Die Bestände beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Dokumententypen, wie individuelle Einzelunterlagen oder Listenmaterial. Entstanden sind sie zum Teil direkt bei den nationalsozialistischen Behörden und Organisationen oder auf Veranlassung der Alliierten und humanitärer Organisationen nach der Befreiung. In den ITS gelangten sie zum einen durch die Übergabe von Regierungen, Privatorganisationen, anderen Archiven und von Privatpersonen, zum anderen durch gezielten Dokumentenerwerb durch Mitarbeiter/innen des ITS, in der Absicht die teils großen Lücken der jeweiligen Lagergeschichte zumindest zu verringern, denn von den 24 Konzentrationslager der Kriegszeit mit ihren über 1.000 Außenkommandos sind lediglich die Dokumente der Konzentrationslager Buchenwald und Dachau namentlich nahezu vollständig vorhanden. Andere Lager sind gut oder nur teilweise, spärlich oder überhaupt nicht mit namentlichen Dokumenten belegt. Neben den im Original vorhandenen, liegen in den Sammlungen des ITS viele Dokumente als Kopie vor. Dabei ist zu beachten, dass diese Kopien nicht selten die einzig bekannten Exemplare der jeweiligen Unterlagen sind. Der überwiegenden Mehrheit der Konzentrationslagerbestände wurde unter x.x.x.1 Listenmaterial zugeordnet. Dabei handelt es sich um Sammlungen personenbezogener Unterlagen, die nach Konzentrationslagern sortiert und nach dem Aktenplan der UNRRA, AL 4, unter GCC (German Concentration Camp), OCC (Outside Concentration Camp) oder VCC (Various Concentration Camp) abgelegt sind. Alte Aktenzeichen: OCC 4]]></p>
    </custodhist>
    <processinfo encodinganalog="3.7.1" type="Sources">
      <p>
        <bibref><![CDATA[Benz, Wolfgang/ Distel, Barbara (Hrsg.): Terror im Westen. Nationalsozialistische Lager in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg 1940-1945, Berlin 2004.]]></bibref>
        <bibref><![CDATA[Levy, Paul M. G.: Das „Auffanglager“ Breendonk. In: Benz, Wolfgang/Distel, Barbara (Hrsg.): Dachauer Hefte. Studien und Dokumente zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Heft 5: Die vergessenen Lager, München 1994, S. 115-124.]]></bibref>
        <bibref><![CDATA[Pflock, Andreas: Auf vergessenen Spuren. Ein Wegweiser zu Gedenkstätten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, Bonn 2006.]]></bibref>
      </p>
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          <unitid>DE ITS 1.1.4.0</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Allgemeine Informationen Konzentrationslager Breendonk</unittitle>
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513</physdesc>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">Schriftverkehr und Wachvorschrift betreffend Anhaltelager</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 24 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

50

Rückvergrößerungen</physdesc>
          </did>
          <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
            <p><![CDATA[Schriftverkehr und Wachvorschrift betreffend Anhaltelager Breendonck 1941 - 1942]]></p>
          </scopecontent>
          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[Bundesarchiv Koblenz

1969-08-07]]></p>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">Bericht über deutsche Grausamkeiten, verübt im KL Breendonk - Liste über versch. Insassen des Lagers und anderer Lager sowie eidesstattliche Aussagen - Karte über die v. d. Deutschen während der Bese ...</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 84 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

279

Fotokopien</physdesc>
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            <p><![CDATA[Bericht über deutsche Grausamkeiten, verübt im KL BreendonkListe über versch. Insassen des Lagers und anderer Lager sowie eidesstattliche AussagenKarte über die v. d. Deutschen während der Besetzung errichteten Lager, Dez. 1944]]></p>
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          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[World Jewish Congress London

1956-08-30]]></p>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">Original Korrespondenz und Sitzungsprotokolle der zuständigen Behörden im Bereich des Militärbefehlshabers in Belgien und Nord-Frankreich, betr. die Behebung der schweren Unterernährung der Gefangenen ...</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 178 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

184

Fotokopien und Originale</physdesc>
          </did>
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            <p><![CDATA[Original Korrespondenz und Sitzungsprotokolle der zuständigen Behörden im Bereich des Militärbefehlshabers in Belgien und Nord-Frankreich, betr. die Behebung der schweren Unterernährung der Gefangenen im Auffanglager Breendonk,Schreiben des Belgischen Roten Kreuzes in der Angelegenheit.Am Ende ist ein Nachkriegsrapport eines ehemaligen Gefangenen Adrien Hendrick mit dem Datumsvermerk: "übermittelt am 27.06.46" eingelegt.]]></p>
          </scopecontent>
          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[nicht ersichtlich

1956-07-31]]></p>
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          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Listenmaterial Breendonk</unittitle>
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194</physdesc>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">LISTE DES ANCIENS DE BREENDONK (Liste ehemaliger Häftlinge</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 58 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

60

Rückvergrößerungen</physdesc>
          </did>
          <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
            <p><![CDATA[LISTE DES ANCIENS DE BREENDONK (Liste ehemaliger Häftlinge des Polizeihaftlagers Breendonk) (Nachkriegsaufstellung)]]></p>
          </scopecontent>
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            <p><![CDATA[Namen sind in die Zentrale Namenkartei aufgenommen worden.]]></p>
          </otherfindaid>
          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[Zentralstelle im Lande Nordrhein-Westfalen für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen in Konzentrationslagern bei dem Leitenden Oberstaatsanwalt in Köln

1969-02-13]]></p>
          </acqinfo>
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            <p><![CDATA[2634]]></p>
          </odd>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">1) Alphabetische Namenslisten von Insassen des Polizeihaftlagers Breendonk (ohne Datum) - 2) Wachbücher von Wacheinheiten des Polizeihaftlagers Breendonk, 10.11.40 - 19.06.41, 26.03.42 - 12.08.42, 03.0 ...</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 121 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

129

Fotokopien</physdesc>
          </did>
          <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
            <p><![CDATA[1) Alphabetische Namenslisten von Insassen des Polizeihaftlagers Breendonk (ohne Datum)2) Wachbücher von Wacheinheiten des Polizeihaftlagers Breendonk, 10.11.40 - 19.06.41, 26.03.42 - 12.08.42, 03.03.42 - 11.06.42, 01.02.43 - 11.04.43 und 07.12.43 - 31.03.44]]></p>
          </scopecontent>
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            <p><![CDATA[Namen sind in die Zentrale Namenkartei aufgenommen worden.]]></p>
          </otherfindaid>
          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung, Ludwigsburg

1974-11-04]]></p>
          </acqinfo>
          <odd encodinganalog="3.6.1">
            <p><![CDATA[1003]]></p>
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            <unittitle encodinganalog="3.1.2">Rote Kreuz Korrespondenz betreffend einen Gefangenen im</unittitle>
            <physdesc encodinganalog="3.1.5">Ursprünglich wurden 1 Seiten inventarisiert.

digital reproductions

5

Original</physdesc>
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            <p><![CDATA[Rote Kreuz Korrespondenz betreffend einen Gefangenen im Int. Lager Breendonck (20.11.41)]]></p>
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          <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
            <p><![CDATA[Deutsches Rotes Kreuz

1956-07-26]]></p>
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          <odd encodinganalog="3.6.1">
            <p><![CDATA[5]]></p>
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          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Nummernkartei Breendonk</unittitle>
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195</physdesc>
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      <subject>Auffanglager</subject>
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      <geogname>Willebroek, Antwerpen, Belgien</geogname>
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