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        <titleproper>Bundesministerium für Finanzen</titleproper>
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        <publisher>Österreichisches Staatsarchiv–Archiv der Republik</publisher>
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          <addressline>Nottendorfer Gasse 2</addressline>
          <addressline>1034</addressline>
          <addressline>Wien</addressline>
          <addressline>Wien</addressline>
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      <unitid>01</unitid>
      <unittitle encodinganalog="3.1.2">Bundesministerium für Finanzen</unittitle>
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        <corpname>Österreichisches Staatsarchiv–Archiv der Republik</corpname>
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      <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati.]]></p>
    </processinfo>
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      <c01 level="series">
        <did>
          <unitid>11504</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Abwicklungsstelle Abteilung 6 (JUVA)</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">8 Kartons.</physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
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        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Dieser Sonderbestand hat die Beschlagnahme volks- und staatsfeindlichen Vermögens (vgl. RGBl I 1938, S. 1620f) zum Gegenstand. Es geht dabei um jüdisches Vermögen, aber auch im Vermögen katholischer Vereine oder das Vermögen von Sozialdemokraten. Der Bestand gliedert sich in zwei Teile:
- Im ersten, allgemeinen Teil findet man unter anderem den Schriftverkehr mit der Gestapo, anderen Ministerien und mitbeteiligten Dienststellen.
- Der zweite Teil umfasst die Mappen 1–509, die durch einen eigenen, sich im Bestand befindlichen Index, erschlossen sind. Diese Mappen enthalten konkrete Fälle. Ausnahmen bilden die Mappen 109, 200 und 509.]]></p>
        </scopecontent>
        <arrangement encodinganalog="3.3.4">
          <p><![CDATA[Chronologisch.]]></p>
        </arrangement>
        <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
          <p><![CDATA[Reichsfinanzministerium Wien.]]></p>
        </acqinfo>
      </c01>
      <c01 level="collection">
        <did>
          <unitid>170002404</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Nachlass Klein</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">38 Kartons.</physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Der Amtsnachlass enthält:
Unterlagen zu den Rückstellungsanspruchsgesetzen (vgl. BGBl Nr. 256/1947, BGBl Nr. 176/1951, BGBl Nr. 23/1954), zum Wiedergutmachungsgesetz (blieb Entwurf, vgl. Brigitte Bailer-Galanda: Die Entstehung der Rückstellungs- und Entschädigungsgesetzgebung. Die Republik Österreich und das in der NS-Zeit entzogene Vermögen, S. 73ff) , Rückgabegesetzen (vgl. BGBl Nr. 55/1947, BGBl Nr. 165/1949, BGBl Nr. 208/1949) und zum Auffangorganisationsgesetz (vgl. BGBl Nr. 73/1957), Protokolle von Abteilungs- und Sektionsbesprechungen, Materialien zum Hilfsfonds (vgl. Entschädigungs- und Restitutionsangelegenheiten / Hilfsfonds [Hilfsfonds]), Materialien zur Wiedergutmachung für politisch Verfolgte, Materialien zum Habsburgervermögen, Materialien zu den Rückstellungsgesetzen, zum Härtegesetz und zum Kunst- und Kulturbereinigungsgesetz (vgl. BGBl Nr. 294/1969), zu den Sonderfällen Czernin und Starhemberg, Akten zur Errichtung des Bundesministeriums für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung.
Dr. Gottfried Klein wurde am 18.7.1894 geboren und kam als Landesregierungskonzipist in provisorischer Verwendung 1921 in das Departement 5 des Bundesministeriums für Finanzen, das für das Börse-, Bank- und Aktienwesen zuständig war. 1923 wurde er als Ministerialkonzipist in den Personalstand des Finanzministeriums aufgenommen. 1925 wurde er Ministerialvizesekretär und 1926 (nach der Verwaltungsreform) Ministerialsekretär im Departement 15. In dieser Abteilung wurde er 1933 Sektionsrat. Danach wechselte er als Hofrat in das Departement 8 und war für das Zollrecht zuständig. Nach dem Krieg widmete er sich in verstärktem Maß im neu geschaffenen Bundesministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung dem Kriegssachschadenrecht, der Liquidierung der finanziellen Beziehungen zum Reich, wurde 1950 zum Stellvertreter des Ersparungskommissärs für die Sektion Vermögenssicherung im Bundesministerium für Finanzen und 1955 Ersparungskommissär für die gesamte Bundesverwaltung. Klein wurde am 31.12.1959 in den Ruhestand versetzt, erhielt am 13.2.1960 den Sektionscheftitel und verstarb am 10.2.1987.]]></p>
        </scopecontent>
        <arrangement encodinganalog="3.3.4">
          <p><![CDATA[Chronologisch]]></p>
        </arrangement>
      </c01>
      <c01 level="subfonds">
        <did>
          <unitid>17000504</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Fonds zur Abgeltung gewisser Ansprüche nach dem Siebenten Rückstellungsgesetz</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">17 Faszikel, 1.625 Mappe.</physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Das Siebente Rückstellungsgesetz von 1949 (vgl. BGBl Nr. 207/1949), das Entschädigungen aus Dienstverhältnissen in der Privatwirtschaft regeln sollte, hatte eine Lücke: Da die Entschädigungen von den Unternehmen zu zahlen waren, in denen die Geschädigten gearbeitet hatten, gab es für jene, deren ehemaliger Arbeitgeber nach 1949 nicht mehr existierte, keine Möglichkeit, einen Antrag einzureichen. Zur Behandlung dieser Fälle wurde im Jahr 1962 der Fonds zur Abgeltung gewisser Ansprüche nach dem Siebenten Rückstellungsgesetz geschaffen (vgl. BGBl Nr. 187/1962). 1965 beendete er seine Tätigkeit und wurde liquidiert.
Er behandelte 1.625 Anträge, davon wurden nur 173 im normalen Verfahren, weitere 15 nach (insgesamt 401) Einsprüchen positiv erledigt. Es wurde eine große Zahl an "ungerechtfertigten Anträgen" registriert. Die Bedeutung des Bestandes besteht also nicht in seiner verhältnismäßig geringen Reichweite, sondern eher darin, dass er das Versagen der Rückstellungsgesetzgebung im Hinblick auf Berufsschädigungen eindrucksvoll dokumentiert. 
Im Faszikel 17 finden sich wichtige Materialien zum 7. Rückstellungsgesetz.]]></p>
        </scopecontent>
        <arrangement encodinganalog="3.3.4">
          <p><![CDATA[Numerisch.]]></p>
        </arrangement>
        <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
          <p><![CDATA[Finanzlandesdirektion Wien.]]></p>
        </acqinfo>
      </c01>
      <c01 level="series">
        <did>
          <unitid>17000604</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Abteilung 35: Angelegenheiten der öffentlichen Verwaltung und der öffentlichen Aufsicht sowie der der Österreichischen Bundesregierung treuhändig übergebenen Unternehmungen uns sonstigen Vermögenschaften</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">462 Kartons.</physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Die Abteilung 35 befasste sich mit "Angelegenheiten der öffentlichen Verwaltung und der öffentlichen Aufsicht sowie der der Österreichischen Bundesregierung treuhändig übergebenen Unternehmungen uns sonstigen Vermögenschaften" (zur öffentlichen Verwaltung siehe: BGBl Nr. 157/1946). Verschiedene Abteilungen, die für die Bestellung der öffentlichen Verwalter, die Kontrolle der öffentlichen Verwalter, die Angelegenheiten der durch Gesetz oder Verwaltungsakt entzogenen Vermögenschaften (vgl. BGBl Nr. 156/1946), die Angelegenheiten der durch Privatrechtsgeschäfte entzogenen Vermögenschaften (vgl. BGBl Nr. 54/1947), die Angelegenheiten des Deutschen Eigentums zuständig waren, wurden schließlich 1951 unter dem Namen Abteilung 35 zusammengelegt. Dazu kam ab 1965 die Abteilung 17 b (Durchführung des Verwaltergesetztes und Angelegenheit der durch Art. 22 Staatsvertrag (vgl. BGBl Nr. 152/1955) betroffenen Vermögenschaften).
Vgl. Peter Böhmer: Die Bundesministerien für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung und für Finanzen, S. 141–144.
Die Akten beziehen sich in der Regel auf Firmen oder Liegenschaften, die öffentlich verwaltet wurden. Sie enthalten häufig sehr gute Informationen zu 
- den Firmen bzw. öffentlich verwalteten Liegenschaften (Wirtschaftsdaten, Bilanzen, Rechnungsabschlüsse, Berichte von Buchprüfungsfirmen), 
- den Eigentümern (vor und nach dem Vermögensentzug), im Falle von Aktiengesellschaften sind meist Aufstellungen der Aktionäre enthalten, 
- Öffentlichen Verwaltern (Lebensläufe).

Der Bestand enthält jedoch außerdem Akten
- zu den USIA-Betrieben
- zum Deutschen Eigentum]]></p>
        </scopecontent>
        <bibliography encodinganalog="3.5.4">
          <p><![CDATA[Peter Böhmer; Wer konnte, griff zu. "Arisierte" Güter und NS-Vermögen im Krauland-Ministerium (1945-1949). Mit einem Beitrag von Gerhard Jagschitz, Wien-Köln-Weimar: 1999.
Peter Böhmer; Die Bundesministerien für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung und für Finanzen in: Die österreichische Finanzverwaltung und die Restitution entzogener Vermögen 1945 bis 1960 (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, 5) Wien-München: 2004.]]></p>
        </bibliography>
        <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
          <p><![CDATA[Abteilung 35 des Bundesministeriums (zuständig für die öffentliche Verwaltung von entzogenem Vermögen).
Verschiedene Abteilungen, die für die Bestellung der öffentlichen Verwalter, die Kontrolle der öffentlichen Verwalter, die Angelegenheiten der durch Gesetz oder Verwaltungsakt entzogenen Vermögenschaften, die Angelegenheiten der durch Privatrechtsgeschäfte entzogenen Vermögenschaften, die Angelegenheiten des Deutschen Eigentums zuständig waren, wurden schließlich 1951 unter dem Namen Abteilung 35 zusammengelegt. Dazu kam ab 1965 die Abteilung 17 b (Durchführung des Verwaltergesetztes und Angelegenheit der durch Art. 22 Staatsvertrag betroffenen Vermögenschaften).]]></p>
        </acqinfo>
      </c01>
      <c01 level="subfonds">
        <did>
          <unitid>17000704</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">1.649 Faszikeln.</physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Der Bestand umfasst:
- Personenakten zu Vermögensentziehung und Rückstellung nach dem 1. und 2. Rückstellungsgesetz (vgl. BGBl Nr. 156/1946 und BGBl Nr. 53/1947)
- Deportationslisten
- Aktenordner (ca. 200) über die FLD-Wien als Rückstellungsbehörde (hier mit Materien aufgelistet: Peter Böhmer: Die Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, S. 242–244)
Der Bestand enthält sehr detaillierte Dokumentationen zu den Vermögenschaften (z.B. detaillierte Aufstellungen von Kunstwerken im Falle entzogener Sammlungen, genaue Beschreibungen von Landgütern, die während der NS-Zeit entzogen und etwa den Bundesforsten oder dem Eigentum der Gemeinde Wien eingegliedert worden waren), weiters die Schriftsätze und Bescheide zu den Rückstellungsverfahren.]]></p>
        </scopecontent>
        <acqinfo encodinganalog="3.2.4">
          <p><![CDATA[Der Bestand wurde zwischen 2000 und 2005 von der Finanzlandesdirektion Wien, Wollzeile, in das Archiv gebracht.]]></p>
        </acqinfo>
      </c01>
      <c01 level="series">
        <did>
          <unitid>3404</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">4.000-5000 Kartons.</physdesc>
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            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Der Bestand enthält Akten zum Thema Besatzungs-, Kriegs- und Verfolgungssachschäden. 1958 wurde das Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz (vgl. BGBl Nr. 127/1958) erlassen, das neben Opfern von Kriegseinwirkungen auch Opfern nationalsozialistischer Verfolgung Entschädigung für Verluste an Hausrat und Berufsinventar in Aussicht stellte. Um eine derartige Entschädigung zu erhalten, durfte eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschritten werden, zudem war der Anspruch nur auf Ehegatten und im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder vererbbar. Für rassisch verfolge Personen wurden öS 150 Millionen ausbezahlt.]]></p>
        </scopecontent>
        <arrangement encodinganalog="3.3.4">
          <p><![CDATA[Ordnung nach Abteilungen, innerhalb dieser numerisch bzw. falls notwendig alphabetisch.]]></p>
        </arrangement>
        <appraisal encodinganalog="3.3.2">
          <p><![CDATA[Vermutlich Skartierungen größeren Ausmaßes.]]></p>
        </appraisal>
      </c01>
      <c01 level="series">
        <did>
          <unitid>6704</unitid>
          <unittitle encodinganalog="3.1.2">Abteilung 34: Angelegenheiten der Rückstellung und Rückgabe von Vermögen</unittitle>
          <physdesc encodinganalog="3.1.5">13.500 Karteikarten. </physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="deu" encodinganalog="3.4.3">German</language>
          </langmaterial>
        </did>
        <processinfo encodinganalog="3.7.1">
          <p><![CDATA[Description made by Francesco Gelati on the basis of the website http://www.ns-quellen.at/.]]></p>
        </processinfo>
        <scopecontent encodinganalog="3.3.1">
          <p><![CDATA[Die Abteilung 34 befasste sich mit "Angelegenheiten der Rückstellung und Rückgabe von Vermögen" und wurde von Dr. Gottfried Klein (siehe auch Finanzen / Bundesministerium für Finanzen / Nachlass Klein) geleitet. Der Bestand setzt den Bestand der Abteilung 9 des Bundesministeriums für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung fort.
Die – insgesamt zehn Kartons umfassende – Kartei erschließt den Bestand nicht, da die auf den Karteikarten angegebenen Aktenzahlen nicht mit jenen des Bestands korrespondieren. Die Kartei ist ein Verzeichnis der Bescheide der FLDs (vor allem nach dem 1. RStG, vgl. BGBl Nr. 156/1946) und nach den Namen der Antragsteller geordnet. Sie spezifiziert sowohl den Geschädigten wie auch das Vermögen nach einigen Kriterien genauer. Vom Geschädigten sind erfasst: Familienname, Vorname, wenn vorhanden: weitere Antragsteller oder Ehegatte, Adresse bzw. Name und Adresse des Rechtsvertreters, wenn vorhanden: der neue Name, wenn vorhanden: die Rechtsposition des Antragstellers (Verlassenschaft). Vom Vermögen ist erfasst: Bezeichnung (Liegenschaft und Höhe der Erträgnisse, Rechte aus Verträgen, meist Versicherungen, u.a.). Die Angaben zum Vermögen stammen sichtlich direkt vom Bescheid, d.h. es geht aus ihnen nicht hervor, was der Antragsteller beantragt hat. Vom Bescheid sind erfasst: Name der ausstellenden Behörde, Akt-Zahl, Datum, zwar vorgedruckt, aber nicht immer ausgefüllt: Datum der Rückstellung, positiv/negativ (manchmal wird nur ein Teil des Vermögens zurückgestellt, dies ist näher beschrieben), Akt-Zahl des BMF.
Karteikarten korrelieren etwa mit der Zahl der bis 31.7.1956 nach dem 1. RStG eingebrachten Anträge (13.710). Es ist daher anzunehmen, dass diese Kartei die nach dem 1. RStG ergangenen Bescheide erschließt. Sehr selten wird jedoch auch das 2. RStG (vgl. BGBl Nr. 53/1947) angeführt, nach dem bis zum 31.7.956 1.784 Anträge eingebracht wurden.
Die auf den Karteikarten angegebenen Nummern sind in einigen Fällen auch in der Rückstellungs-Kartei zur FLD Wien (FLD-Kartei) zu finden. In der überwiegenden Anzahl der Fälle korrespondieren die Aktenzahlen jedoch nicht. Angegeben sind ferner Aktenzahlen des BMF, die jedoch überhaupt nicht mit den tatsächlichen übereinstimmen.
]]></p>
        </scopecontent>
      </c01>
    </dsc>
  </archdesc>
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